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Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in Zeiten der Corona-Krise

Für die Zeit zwischen Tod und Bestattung insgesamt (3)

Unterstützung für Trauernde

16.    Je nach Art und Umständen des Verlustes wünscht man sich vielleicht eine intensivere Begleitung in der Trauer. Diesbezüglich kann man die Seelsorgerinnen und Seelsorger selbst anfragen oder sie um Kontaktadressen von Ansprechpartnern für die Trauerbegleitung bitten. Auch Bestatterinnen und Bestatter kann man nach Unterstützungsangeboten in erreichbarer Nähe fragen. Eine Trauerbegleitung kann zu jeder Zeit der Trauer angefragt werden, bei Bedarf auch schon vor der Beisetzung. Für eine längerfristige Begleitung gibt es oft verschiedene Möglichkeiten. Diesbezüglich sind persönliche Einzelgespräche sowie der Austausch in Gruppen von ähnlich Betroffenen zwar zurzeit oft ausgesetzt, doch stehen die Kontaktpersonen für eine telefonische Beratung und Begleitung gerne zur Verfügung. Manche Kontaktstellen können auch eine einzelne Person vermitteln, die selbst einen ähnlichen Trauerfall erlebt hat und in der ersten Zeit der Trauer unterstützen kann.

17.    Trauer braucht in aller Regel auch eine gegenseitige Unterstützung im sozialen Umfeld. Diese geschieht ohnehin häufig, meist durch Unterstützung in alltäglichen Dingen. Sie ist für viele Betroffene gerade in der Zeit zwischen Tod und Bestattung sowie in der ersten Zeit der Trauer sehr hilfreich. Angehörige, Freunde, Nachbarn und Bekannte können viel dazu beitragen, indem sie nachfragen, welche Art von Unterstützung gebraucht wird oder indem sie konkrete Angebote dazu machen. Zurzeit kann die Kommunikation oft nur über Messengerdienste, Telefonate, einen Gruß per Handy oder einen Brief stattfinden. Aber auch diese Wege sollte man nicht unterschätzen, denn sie können in Situationen, in denen körperliche Nähe nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, wichtige Zeichen der Verbundenheit sein.

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