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Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in Zeiten der Corona-Krise

Für die Zeit nach der akuten Corona-Krise

43.    „Nachgeholte“ Sterbeämter und erst später stattfindende Urnenbeisetzungen fallen unter Umständen in eine Zeit, in der die Trauernden schon einige Wochen mit ihrer Trauer unterwegs sind. Hier stellt sich die Frage, wie man solche Gottesdienste in dieser fortgeschrittenen Zeit der Trauer passend gestalten kann. Diesbezüglich kann man mit den Seelsorgern bzw. Seelsorgerinnen in Kontakt treten.

44.    Möglicherweise wird es auch Gedenkgottesdienste für die Verstorbenen der letzten Monate geben. Diese werden dann sicher auch in der Presse bzw. in anderen Medien angekündigt. Solche Gedenkgottesdienste machen erfahrbar, dass man in einer besonderen Situation nicht alleine steht, und können zum individuellen Umgang mit der Trauer ermutigen.

45.    Für Menschen, die nicht an einer Bestattung teilnehmen konnten und die es sehr vermissen, beim letzten Geleit nicht mit dabei gewesen zu sein, können im Nachhinein gestaltete Rituale hilfreich sein. Diese kann man entweder selbst, mit anderen zusammen oder der im Rahmen einer Trauerbegleitung entwickeln.

46.    Hilfreich können auch Veranstaltungen zum Umgang mit Trauer sein. Hier können Betroffene und Interessierte etwas über Trauer und Trauerprozesse erfahren. Bei Bildungseinrichtungen, Hospizen, Pfarreien und Dekanaten kann man anfragen, ob solche Veranstaltungen geplant sind.

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